Barbados

Größtenteils weist Barbados eine verkarstete Korallenkalkoberfläche auf und ist vulkanischen Ursprungs. Der 340 m hohe Mount Hillaby ist die höchste Erhebung auf der Insel. Die Südostküste ist relativ flach, die Ostküste ist von Klippen geprägt. Weite Sandstrände säumen die West- und Südküste. Von Korallenriffen ist fast ganz Barbados umgeben.

Klima

In Barbados herrscht ein tropisches Klima, das von ständig wehenden Passatwinden geprägt wird. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 24 und 27 Grad. Bei 1.000 – 2.000 mm liegen die durchschnittlichen Niederschlagsmengen im Sommer. Im Herbst ist mit Wirbelstürmen zu rechnen. Von der ursprünglichen Regenwaldvegetation ist auf Grund der extensiv betriebenen Landwirtschaft nur noch ein Rest erhalten. Die Tierwelt wird von zahlreichen Vogelarten, Mungos, Affen, Eidechsen und unterschiedlichen Fischarten bereichert.

Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht zu 92 % aus Schwarzen, zu 3,2 % aus Weißen und zu 2,6 % aus Mulatten. Die große Mehrheit der Bevölkerung gehört verschiedenen protestantischen Kirchen und Sekten an. 5 % sind Katholiken, daneben gibt es noch Minderheiten von Juden, Muslimen und Hindus. Bei 76 Jahren liegt die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen von Barbados. Unterhalb von 5 % liegt die Analphabetenrate. Eine Zweigstelle der University of the West Indies befindet sich in Bridgetown, der Hauptstadt der Insel. In den Städten lebt knapp die Hälfte der Bevölkerung.

Geschichte und Politik

Die Spanier töteten und verschleppten schon bald nach der Entdeckung die Ureinwohner. 1635 betraten europäische Siedler die Insel – sie war menschenleer. Afrikanische Sklaven wurden zur Bewirtschaftung der Plantagen nach Barbados gebracht. Barbados war bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1966 eine britische Kolonie. Alle fünf Jahre werden die Mitglieder des Repräsentantenhauses gewählt. Das Wahlrecht erhalten die Bürger der Insel mit 18. Jahren.

Wirtschaft und Tourismus in Barbados

Das Bruttoinlandsprodukt beträgt ca. 3 Milliarden US-Dollar, wovon 6,4 % auf die Landwirtschaft, 15,6 % auf die Industrie und 78 % auf den Dienstleistungssektor entfallen. Lebensmittel, Maschinen, Konsumgüter, Bauholz, Papier und Rohöl werden nach Barbados eingeführt. Zucker, Melasse, Sirup, Rum, Baumwolle und Textilien werden ins Ausland exportiert. Der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes ist der Tourismus.

Die üppige Fauna und Flora und die Sandstrände von Barbados faszinieren immer mehr Touristen. Von Dezember bis April dauert die Hauptsaison.

Verkehr

Das Straßennetz erstreckt sich über eine Länge von 1.700 km und ist gut ausgebaut. In der Hauptstadt gibt es einen Seehafen und einen internationalen Flughafen.

Alle Angaben ohne Gewähr

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