Immer mehr Reedereien meiden die Türkei

Istanbul, Foto: Fré Sonneveld, unsplash.com

Auf Grund der jüngsten Anschläge in Istanbul hat sich nun auch die Reederei Princess Cruises nun auch entschlossen in 2017 türkische Ziele vorerst nicht mehr anzusteuern. Stattdessen weicht die Reederei nun auf griechische Häfen in Korfu, Katakolo, Mykonos und Rhodos aus. Kotor in Montenegro wird dann ebenfalls auf dem Reiseplan der „Majestic Princess“, „Royal Princess“ und „Pacific Princess“ stehen. Die Reederei Princess Cruises ist allerdings nicht die einzige Reederei, die sich zu diesem Entschluss durchringt. Führende Reedereien wie AIDA Cruises, Royal Caribbean und TUI Cruises hatten schon in den vergangenen Monaten die Türkei bereits aus dem Programm genommen. Die Reedereien Norwegian Cruise Line, Regent Seven Seas, Oceania Cruises, Costa und Holland America Line folgten. Allen Reedereien ist die momentane politische Situation in der Türkei zu heikel. In Istanbul kommt es immer wieder zu Bombenanschlägen oder Krawallen, sodass viele um die Sicherheit der Passagiere fürchten.

Dabei ist Istanbul eins der schönsten Ziele im östlichen Mittelmeerraum. Wir hoffen, dass sich die Lage dort bald wieder beruhigt. Schließlich leidet auch die Stadt bzw. das Land unter den fernbleibenden Touristen.