Karibik: Die schönsten Reiseziele

Wenn die Sprache auf Nordamerika kommt, denken die wenigsten Menschen spontan an die Karibik. Erstens zählt sie nicht zur nordamerikanischen Kontinentalfläche, zweitens liegt sie genau zwischen Nord- und Südamerika. Und drittens steht das karibische Lebensgefühl einfach für sich und will so gar nicht mit dem Habitus des typischen Amerikaners übereinstimmen. Das siehst Du doch sicher genauso?

Trotzdem soll die Karibik hier nicht zu kurz kommen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. So liegt beispielsweise fast das komplette karibische Meer auf der nordamerikanischen Platte, außerdem werden bei unzähligen Reiseveranstaltern die Karibik und Nordamerika zusammen in entsprechenden Angeboten geführt. Und nicht zuletzt steht die Karibik seit jeher bei Touristen aus aller Welt hoch im Kurs und gilt als eines der Traumziele der Welt. Gute Gründe also, sich einmal etwas näher mit einigen ausgewählten Zielen in der Karibik zu beschäftigen.

Bahamas

Die Bahamas zählen zu den Westindischen Inseln und stellen eine Inselgruppe dar, die aus rund 700 Einzelinseln besteht, von denen allerdings nur 30 nennenswert besiedelt sind. Der größte Teil der Insel zählt geographisch zu Nordamerika, einige werden jedoch auch Südamerika zugerechnet.

Mit Schweinen auf den Bahamas schwimmen

Die größte Stadt der Bahamas ist Nassau, sie zählt etwa 200.000 Einwohner und ist zugleich Hauptstadt des Inselreichs.

Wie in vielen Staaten Nordamerikas konzentriert sich die Infrastruktur auch auf den Bahamas auf die großen Städte. Insgesamt leben allein in Nassau und Freeport über drei Viertel der Bevölkerung der Bahamas.

Größte Einnahmequelle ist seit vielen Jahren der Tourismus, durch die günstigen Steuergesetze haben sich mittlerweile aber auch unzählige Unternehmen aus aller Welt auf den Bahamas angesiedelt.

Große Antillen

Auch die Großen Antillen zählen – ebenso wie die Bahamas – zu den Westindischen Inseln. Neben den vier Hauptinseln gibt es unzählige kleine und kleinste Inseln und Atolle, die zu den Großen Antillen gerechnet werden. Somit nimmt diese Inselgruppe fast 90 % der Fläche aller Karibischen Inseln ein.

Havanna, Kuba

Die vier Hauptinseln sind Jamaika, Kuba, Puerto Rico und Hispaniola. Die Inseln besitzen eine demokratische Staatsform, mit Ausnahme von Kuba, hier regiert der Sozialismus.

Die Inseln der Großen Antillen sind aufgrund des Lifestyles der Menschen und der großen Lebensfreude mit Musik, Tanz etc. bei Touristen aus der ganzen Welt besonders beliebt. Das sozialistische Kuba macht da keine Ausnahme, es ist besonders für seine einmalige Architektur, die legendären Zigarren und die unzähligen Oldtimer aus den 50er-Jahren bekannt.

Kleine Antillen

Die Kleinen Antillen sind eine Inselgruppe im Karibischen Meer, die einen Teil der Westindischen Inseln bildet. Sie spalten sich selbst wiederum in zwei Inselgruppen, die sogenannten „Inseln über dem Wind“ und die „Inseln unter dem Wind“.

Curacao

Hinzu kommen die Inseln Trinidad und Tobago, die zwar nicht zu den Inseln über dem Wind gezählt werden, aber geografisch einen Teil der Kleinen Antillen bilden.

Die kleinen Antillen gelten für viele Urlauber als Traum-Reiseziele. Sie beeindrucken durch teilweise völlig unberührte Natur, eine extrem artenreiche Flora und Fauna sowie den schönsten Unterwasserwelten der Erde. Kein Wunder, dass insbesondere Sportler jedes Jahr in großer Zahl ihren Urlaub auf den Inseln der kleinen Antillen verbringen.

Zu diesen Inseln zählen z. B.: Jungferninseln, Antigua und Barbuda, St. Kitts, Montserrat, Guadeloupe, Saint Martin, Dominica, Martinique, Barbados, St. Lucia, St. Vincent und Grenada (Inseln über dem Wind), Aruba, Bonaire, Curacao und Isla Margarita (Inseln unter dem Wind).

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