Menorca – Willkommen im Osten der Balearen

Macarella Strand auf Menorca, Foto: © robertdering / Fotolia.com
Macarella Strand auf Menorca, Foto: © robertdering / Fotolia.com

Menorca gilt als kleine, ruhige Schwester der Insel Mallorca und ist sowohl die östlichste als auch die nördlichste Insel der Balearen. Sie gehört mit gerade einmal 90.000 Einwohner zu den kleineren Inseln, was jedoch auch seine Vorteile hat. Egal, wo man Urlaub macht, der Strand ist nicht weit entfernt. Menorca reizt mit unzähligen versteckten Badebuchten mit feinem Sand und türkisblauem Wasser, hübschen und ursprünglichen Dörfern, Fischerhäfen, Höhlen und traditioneller Architektur.

Nicht umsonst wurde Menorca von der UNESCO zum Biosphären Reservat erklärt. Egal, ob man im Urlaub lieber schnorchelt, schwimmt, wandert, taucht, Wassersport treibt oder Rad fährt: Hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten. Es gibt zwar viele Urlauber, die das bereits zu schätzen wissen, dennoch lassen sich hier immer wieder verschwiegene Plätzchen und ruhige Strandabschnitte finden. Ganz so viel los wie auf Mallorca ist hier nicht. Menorca ist ursprünglich, ruhig und Besuchern finden hier eine reichhaltige Flora und Fauna. Ein echtes Erlebnis für Jung und Alt.

Der nördliche Teil von Menorca ist geprägt durch eine raue und zerklüftete Küste, im Süden hingegen befinden sich zahlreiche kleine, aber feine Strände, die zum entspannten Baden einladen.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten auf Menorca zählt insbesondere die Stadt Mao, auch Mahon genannt, die Hauptstadt der Insel. Hier leben knapp 30.00 Menschen und vor allem die Altstadt weiß mit ihren malerischen Gassen zu beeindrucken. In der Fußgängerzone lässt es sich wunderbar bummeln und direkt daneben sollten dem Fisch- und Gemüsemarkt ebenfalls ein Besuch abgestattet werden. Sehenswert sind hier aber auch die Festung und der Hafen, immerhin der zweitgrößte Naturhafen der Welt. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, ist der Besuch des „Museum de Menorca“ eine Überlegung wert – hier findet sich eine Vielzahl von Kunstwerken und interessanten Fundstücken aus der langen Geschichte Menorcas. Im Stadtzentrum – der Placa de la Constitucion – sollte sowohl die Marienkirche mit der bekannten Orgel wie auch das Rathaus mit der beeindruckenden Renaissance-Fassade besichtigt werden.

Auch die mittelalterliche Stadt Ciutadella ist sehenswert, wenn man auf Menorca Urlaub macht. Auch hier locken die Altstadt samt Rathaus und Kathedrale sowie der kleine, sehenswerte Hafen. Romantische Restaurants gibt es hier genauso wie kleine, urige Bars, in denen man wunderbar den Urlaubstag ausklingen lassen kann.

Fischerdorf auf Menorca, Foto: © robertdering / Fotolia.com
Fischerdorf auf Menorca, Foto: © robertdering / Fotolia.com

Wer kleine Fischerdörfer mag, sollte unbedingt der Binibequer Vell im Südosten von Menorca einen Besuch abstatten. Alle Häuser sind hier hübsch weiß getüncht und die Gassen eng und verwinkelt. Hier lassen sich auch etwas ausgefallene Souvenirs finden. Das kleine Städtchen ist ein echtes Highlight und erinnert an die griechische Insel Santorin. Die strahlend weißen Häuser bilden ein perfektes Postkartenmotiv, vor allem, wenn die Sonnenstrahlen daran reflektiert werden. In der Mitte befindet sich eine kleine Kirche – äußerst idyllisch sieht das aus und als i-Tüpfelchen gibt es hier einen wunderbaren Blick direkt auf das Meer.

Ausflugstipps auf Menorca

Auf Menorca genießen Urlauber vor allem die Natur. Ein Ausflug in das unter Naturschutz stehende S’Albufera des Grau bietet sich deswegen in jedem Fall an. Ein kleines Besucherzentrum bietet zahlreiche Informationen rund um Flora und Fauna. Auch das Reserva de la Concepcio, ein Landschaftsschutzgebiet, dürfte Naturliebhabern gefallen.

Wer es etwas rauer mag, dem sei das Cap de Favaritx ans Herz gelegt – diese zerklüftete und abgeschiedene Landschaft stellt einen reizvollen Kontrast zum restlichen Teil der Insel dar. Von den Einheimischen wird dieser Landstrich im Norden La Tramontana genannt. Direkt auf dem Cap steht, wie sollte es auch anders sein, ein Leuchtturm und wer gerne wandert, kann dies in der unmittelbaren Umgebung ebenfalls tun. Auch Son Mercer de Baix ist einen Besuch wert. Es zu den bedeutendsten Fundstätten einer prähistorischen Siedlung.

Leuchtturm am Cap de Favaritx, Foto: © jon_chica / Fotolia.com
Leuchtturm am Cap de Favaritx, Foto: © jon_chica / Fotolia.com

Ein landschaftliches Highlight in direkter Nähe ist die Schlucht Barranc de San fideu. Wer sich generell für Ausgrabungsstätten interessiert, sollte dann auch gleich noch der Talati de Dalt einen Besuch abstatten. Ganz entfernt erinnern diese riesigen Steinformationen an Stonenhenge – man sollte es als Menorca Urlauber definitiv einmal gesehen haben.

Strände – ein Traum auf Menorca

Strände sind auf Menorca jedenfalls keine Mangelware – wer gerne sonnenbadet, schwimmt oder Wassersport betreibt, ist hier genau richtig aufgehoben. Von der kleinen schweigsamen Bucht mit imposanter Felsumrandung bis zum längeren sandigen Strand ist hier alles vorhanden. In der Nähe des Flughafens gibt es drei Küstenorte, die wunderbare Strände zu bieten haben: Binidali, Binisafua und Binibeca. Binidali, der westlichste dieser Orte, beeindruckt mit einer beschaulichen Bucht, die von einer hohen Steilküste umrahmt ist. Schwimmen ist hier genauso gut möglich wie schnorcheln oder klettern auf den Klippen.

Es muss nicht immer die Karibik sein: Der Strand von Binisafua befindet sich an der Küstenstraße nach Binibequer und bietet herrlich türkisblaues Wasser sowie einen flachen Sandstrand, ideal auch für Familien mit kleinen Kindern. Nicht einmal im Sommer ist hier zu viel Trubel – perfekt also für einen erholsamen Strandtag.

Blick auf Cala Galdana, Foto: © pkazmierczak / Fotolia.com
Blick auf Cala Galdana, Foto: © pkazmierczak / Fotolia.com

Die Cala Galdana ist fast schon Traumstrand. Es ist genauer gesagt um eine kleine Bucht, die von Felsen hübsch umrahmt ist. Einige Hotels liegen im Hintergrund und der Strand bietet für alle Altersklassen, was das Herz begehrt. Im Sommer allerdings ist er recht überlaufen.

Das Nachtleben

Ein Nachtleben existiert durchaus auf Menorca, wenn auch wahrlich kein so ausgeprägtes wie auf der Schwesterinsel Mallorca. Als Nachtschwärmer kommt man aber auch hier nicht zu kurz. Besonders spektakulär ist die Diskothek Cova d’en Xoroi, die in einer Höhle liegt und absolut kultig und wirklich einzigartig ist. Ähnlich außergewöhnlich ist die Höhlenbar Es Cau, welche direkt am Meer liegt und in welcher regelmäßig einheimische Sänger auftreten. In Mahon und Ciutadelle finden sich zudem zahlreiche Restaurants, Bars, Bistros und Clubs, die bis weit in die Nacht hinein keine Langeweile aufkommen lassen. Besonders in den Bereichen um den Hafen spielt sich das Leben bis zu später Stunde vorwiegend im Freien ab – zuerst besucht man eines der erstklassigen Restaurants mit einheimischer Küche, um danach noch in einer Bar oder Diskothek die Nacht zum Tag zu machen. Partygänger kommen also auf Menorca genauso auf ihre Kosten wie Ruhesuchende und Naturliebhaber.

Die Cova d'en Xoroi am Tage, Foto: © stanciuc, Fotolia.com
Die Cova d’en Xoroi am Tage, Foto: © stanciuc, Fotolia.com

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